Mental
5 hartnäckige Lügen & Mythen über Motivation
Sind Sie motiviert?
Wenn die Antwort kein enthusiastisches und übersprudelndes "Ja!" ist, dann sind Sie damit sicher nicht allein. Die Welt in der wir heute leben, scheint alle möglichen Dingen zu fördern, selten aber unsere Motivation, wenn es darum geht wirklich Dinge erledigt zu bekommen und persönliche Ziele zu erreichen. Denken Sie nur mal an all die Fernsehsender, Video- und Computerspiele, die bequem jederzeit verfügbar sind. Diese sind natürlich in keinster Weise dazu geeignet, irgendjemanden dazu zu motivieren, wichtige Dinge zu erledigen. Nach einem harten Tag auf der Arbeit ist es aber zu verlockend und zu einfach, im Internet zu surfen oder einen Film anzuschauen und damit im Grunde genommen den Rest des Abends nichts zu tun.
Daneben gibt es natürlich noch eine Menge an anderen Gründen, warum Motivation für viele Menschen ein Fremdwort ist. Vielleicht kommen Ihnen einige der folgenden Szenarien vertraut vor:
- In dem Moment, in dem Sie realisieren, wie viele Schritte für eine Veränderung oder ein Vorhaben notwendig sind, fühlen Sie sich mit der ganzen Arbeit überfordert.
- Es gibt viele Dinge, die geändert und angepackt werden müssen, Sie haben aber keine Ahnung, wo Sie beginnen sollen.
- Ihre Familie und Ihre Freunde lösen Selbstzweifel in Ihnen aus, indem sie Sie fragen, wozu genau sie bestimmte Dinge tun wollen oder indem sie versuchen Ihre Pläne bewusst zu sabotieren.
- Sie denken Sie sind mittlerweile zu alt, um neue Pläne zu schmieden oder Ihrem Leben eine komplett neue Richtung zu geben.
Denken Sie beispielsweise an das Thema Abnehmen. Ja, manchmal ist es möglich, Gewicht zu verlieren, indem man einfach hin und wieder ein paar Kalorien aus dem täglichen Essensplan streicht, aber in den meisten Fällen muss man genau aufschreiben, was man isst, Essgewohnheiten ändern, regelmäßig Sport machen und das Gewicht notieren, um zu sehen, ob man Fortschritte macht. Sinnvoll wäre es auch, ins Fitness-Studio zu gehen, einen Trainer zu engagieren oder Mitglied einer Abnehmgruppe zu werden.
Betrachtet man all die notwendigen Schritte, ist es kein Wunder, dass viele Menschen ihre Pläne schnell hinschmeißen nachdem sie eine Diät begonnen und sich vorgenommen haben, regelmäßig Sport zu treiben. Wenn man sich vorstellt, wie viel Energie die einzelnen Schritte einem abverlangen, ist die Idee, gar nicht erst anzufangen, doch sehr verlockend.
Diese Denkweise ist völlig unabhängig von dem jeweiligen Vorhaben. Sie schlägt in jeder denkbaren Situation zu. Man möchte seinen Schulabschluss nachholen, aber das würde bedeuten, dass man seinen kompletten Tagesplan umstellen müsste. Man bräuchte einen Babysitter, müsste sich Zeit freischaufeln, in der man die Hausarbeit erledigen kann und natürlich auch Geld auftreiben, damit man sich das alles leisten kann. Führt man sich all diese Schwierigkeiten vor Augen, ist es kein Wunder mehr, dass so viele Menschen das Vorhaben, sich weiter zu bilden, niemals umsetzen.
Ein anderer Grund, warum uns oft die Motivation fehlt, ist, weil wir oft nicht wissen, wie und wo wir anfangen sollen. Wenn wir abnehmen wollen, sollten wir dann Kalorien zählen und Kohlenhydrate und Fett genau auf's Gramm genau auflisten? Wie oft sollen wir Sport treiben? Brauchen wir auch Hanteln? Und was hat es mit Yoga und Pilates auf sich? Wenn es so viele Sachen gibt, die man vorher beachten muss, ist es einfach schwer zu wissen, wie und wo man anfangen soll. Schließlich möchte man sich nicht beim Sport verletzen oder sich zu Tode hungern, wenn man sich in seinen Mahlzeiten einschränkt. Derartiges Denken kann die Motivation eines jeden von uns schwinden lassen, egal, worum im Einzelnen es geht.
Natürlich, wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, dann müssen wir zugeben, dass auch Faulheit, Langeweile, Konzentrationsschwierigkeiten und bestimmte Charakterzüge zu einem Mangel an Motivation beitragen. Warum sollte man auch mit einem Projekt fortfahren, das einen langweilt? Warum sollte man weiterarbeiten, wenn eine andere Sache unsere Aufmerksamkeit fordert? Und warum sollte man überhaupt auf irgendwas hinarbeiten, wenn man doch den Rest des Abends mit einem kalten Drink vor dem Fernseher sitzen kann?
Ein anderer Grund, warum es so schwer ist, sich zu motivieren und, noch wichtiger, die Motivation letztendlich zu halten, ist, dass wir vielen geläufigen Mythen Glauben schenken. Es ist wichtig, diese Mythen auch als Mythen herauszustellen, damit Sie nicht Gefahr laufen, von Ihnen beeinflusst zu werden. Was man vermeiden sollte
Menschen, die unter Spannungskopfschmerzen leiden oder einfach nur komplett verspannt sind, haben die Tendenz, auf schnelle Lösungen zu vertrauen, etwa rauchen, Alkohol trinken oder einfach zu schlafen. Während ausreichend Schlaf natürlich wichtig ist, um Spannungen abzubauen, verlangsamt zu viel Schlaf den Stoffwechsel, sodass man den ganzen Tag über müde ist. Es wurde sogar eine Verbindung zwischen unverhältnismäßig langem Schlaf und chronischen Kopfschmerzen hergestellt; zweifellos durch die Beeinflussung der Stoffwechselfunktion. Ein weiterer Faktor ist, dass Herz und Lunge weniger trainiert werden, wenn man dauerhaft zu viel und zu lange schläft.
Rauchen mag im ersten Moment für einen Spannungsabbau sorgen oder für einige Sekunden genussvoll sein, aber auf lange Sicht verursacht es nur noch mehr Spannungen und körperliche Schmerzen. Neben den klassischen Langzeitrisiken, verstopfen Nikotin und Teer die Blutgefäße und verhindern damit, dass Sauerstoff uneingeschränkt fließen kann. Der Zigarettenrauch selbst ist sehr giftig und man atmet ihn nicht nur ein, wenn man einen Zug nimmt, sondern auch durch die Luft. Die toxischen Substanzen verhindern, dass ausreichend Sauerstoff die Nervenrezeptoren um Kopf und Nacken erreicht und führen zu Kopfschmerzen.
Mit Alkohol verhält es sich ähnlich, wie mit Zigaretten - er bietet eine kurze Ablenkung oder etwas Genuss, aber tut dauerhaft gesehen absolut nichts, um Spannungen zu mildern. Jemand, der sehr viel trinkt, verursacht dadurch nur noch mehr Spannungen, einerseits wegen der hohen Kosten und andererseits natürlich auch wegen des Verhaltens im betrunkenen Zustand.
Neben vielen weiteren Problemen, wirkt Alkohol sehr dehydrierend und Austrocknung führt zu Kopfschmerzen. Das ist einer der Gründe, warum man einen Kater bekommt. Wenn man sich übergeben muss, weil man zu viel getrunken hat, ist man anschließend gleich doppelt dehydriert. Alkohol zum Spannungsabbau zu nutzen, ist bestenfalls eine kurzfristige Entlastung. Natürlich ist gelegentliches Trinken erlaubt, aber in Hinsicht auf Verspannungen oder Anspannungen, sollte man sich eine Lösung suchen, die dauerhafter ist.
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